SEO - Aktualisierungen des Contents

Aktualisierungen des Contents

2Trends kommen und gehen, ständig entsteht neues Wissen, und im aktuellen Tagesgeschehen wird über verschiedene Themen diskutiert. Sie sollten Ihren Content in regelmaßigen Abständen darauf überprüfen, ob er noch aktuell ist und ob Sie ihn ergänzen, erweitern oder überarbeiten können. Das hat den Vorteil, dass Ihre Nutzer lernen, mit aktuellen Inhalten rechnen zu können, und häufiger vorbeikommen. Bei Ratgeber- oder Nachrichtenseiten ist das besonders häufig der Fall. In Perfektion finden Sie es in Blogs, die davon leben, das sie regelmäßig neue Artikel veröffentlichen.

Entgegen verbreitetet Annahmen bewerten Suchmaschinen häufige Veränderungen nicht autoamtisch positiv. Das gilt nur für hochaktuelle Themen - sogenannte News. Bei dieser Art von Inhalten werden aktuelle Ergebnisse weiter oben in den Suchergebnisliste angezeigt. Wenn es sich bei Ihren Themen nicht um News handelt, sollten Sie Aktualisierungen dann vornehmen, wenn es inhaltlich sinnvoll ist, aber nicht extra für Google & Co.

Content-Aktualisierung umfasst also sowohl das Erstellen von neuem Content als auch das Überarbeiten von bestehenden Inhalten. Aber noch ein dritter Aspekt ist wichtig: das Löschen von veraltetem Content. Vielleicht fällt Ihnen das besonders schwer, da Sie schon einmal viel Aufwand hineingesteckt haben. Aber Ihre Website profitiert davon, wenn sie aufgeräumt und aktuell ist, denn es wirkt sich positiv auf Ihre Sichtbarkeit aus. Außerdem wäre es schade, wenn Ihr überarbeitenter Content bei Ihren Nutzern unter all den vielen Seiten und Texten untergeht.


 

 

 

 

Grundlagen von gutem Webdesign

Der Nutzer steht im Web über alles - denn ohne Nutzer machen Websites keinen Sinn. Die wichtigsten Punkte sind Usability, User Experience, Accessibility und Responsive Webdesign.

Usability und User Experience

der englische Begriff Usability steht für Benutzerfreundlichkeit. Der Begriff ist eine Wortschöpfung aus "to use" (benutzen) und "ability" (Möglichkeit).
An dieser Defination stehen Sie schon, dass der Nutzer interagiert mit Ihrer Website, indem er auf Links klickt, sich Inhalte anschaut oder andere Aktionen unternimmt.

Die Internationale Standartdisierierungsorganisation ISO definiert Usability in der Norm DIN EN ISO 9241 wie folgt:
"Usability ist das Ausmaß, in dem ein Produkt durch bestimme Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen"
Aus dieser Defination lassen sich die zentralen Aspekte für eine gelungene Usability aböesen:

  • Bestimmte Nzuter: Usability hängt stark von der jeweiligen Zielgruppe ab - es ist sehr wichtig, Ihre Zielggruppe gut zu kennen
  • Bestimmter Nutzungskontext: Usability richtet sich stark nach dem Kontext der Benutzung, etwa der konkreten Zielsetzung der Website sowie der Situation der Nutzer,
  • Bestimmte Ziele: Schließlich sind es immer die Ziele, nach denen Usability beurteilt wird. Wichtig dabei ist, dass Nutzer Ihre Ziele überhaubt erreichen (effektiv), dass der Aufwand nicht zu hoch ist (efifzient) sowie dass sie mit diesem Prozess zufrieden sind.

Usability folgt stets einem grundlegenden Ziel: Orientierung bieten. Im Web können wir nicht wissen, wie groß eine Website ist, wie viele Gliederungsebenen sie hat und wo ich bei einem klick eigentlich herauskomme - bedenken Sie, ich könnte sogar auf einer ganz anderen Website landen!

Konventionen und Faustregeln für gute Usability

In den letzten Jahren haben sich Konventionen herausgebildet, an die sich die meisten Websites halten. Diese Konventionen haben klare Erwartungen geschaffen: Wer auf ein Logo klickt, erwartet, auf die Startseite zurückzugelangen. Geschieht nichts oder etwas anderes, sind die Nutzer verwundert oder sogar verwirrt.
Desiger sind oft zwiegestalten, was Konventionen angeht. Zum einem möchte man seinen Besuchern ein optimales Nutzungserlebnis bescheren. Andererseits möchten Designer aber auch nicht sklavisch an jede Konvention halten, die Ihre Kreativität einschränkt. Denken Sie nur an Links: Müssen Links immer blau und unterstrichen sein, nur weil das eine Konvention ist? Auf vielen Websites würde das nicht wirklich gut aussehen. Sie werden für jede Website selbst entscheiden müssen, an welchen Konventionen SIe sich halten möchten und an welchen Stellen Sie Ihre Kreativität freien Laif lassen. Mein Rat an dieser Stelle: Konventionen sind Ihre Freunde - sie helfen den Nutzern, intuitiv mit einer Website umzugehen. Sie dürfen die brechen, wenn Sie eine wirklich bessere Idee haben - und das sollten Sie testen. Ansonsten sollten Sie Ihre Kreativität nicht auf Kosten der Nutzer ausleben - denn nur, weil eine Website Konventionen folgt, muss sie nicht langweilig sein.

Im laufe der Jahre haben sich für den strukturellen Aufbau von Wbsites eine klare Konventionen herausgebildet. Viele Seiten besetehen aus einem Header oben mit einer Navigation, einem Hauptbereich mit Inhalten, einer Subnavigation (meist linksspaltig. bei Blogs oft rechtspaltig) und einem Footer. Heute sind auch einspaltige Websites häufig anzutreffen, bei denen die Subnavigation in den Header integriert ist.
Komplexe Seiten haben oft drei Spalten - in diesem Fall befinden sich rechts meist Meta-Informationen.

Konvetionen für den header | Steve Krug beschreibt in seinem Standartwerk "Don't Make me Thhink" fünf Elemente seines typischen Header Bereichs. Die Website Kennung findet sich auf westlichen Websites fast immer oben links - eine gute, aufmerksamkeitsstarke Stelle für dieses wichtige Orientierungselement. Meist handelt es sich um ein Logo, um den Wiedererkennungswert einer Marke zu erhöhen.
Ein Button zurück zur Startseite ist ein ganz zentrales Element zur Stärkung des Vertrauens in eine Website - wenn ich mich verirren sollte, kann ich immer an der Ausgansgsüunkt zurückkehren. Standart ist es, die Site Kennung mit der Startseite zu verlinken. Gerade unerfahrene Nutzern könnte dies aber noch nicht geläufig sein. Für diese Zielgruppe bietet sich als an, einen zusätzlichen Link namens "Home oder Startseite" einzubinden.

Die Sektionen einer Seite entsprechen meist Ihrer Haupnavigation. Meist sitzt sie oben oder links. In der Hilflsnavigation können Informationen untergebracht werden, die nicht so wichtig sind, dass sie in die Hauptnavigation gehören - das Impressum oder Informationen über das Unternehmen sind beliebt Beispiele.

Usability und Inhalte

Obwohl Sie als Designer berweits einiges für ein gutes Usability tun können, dürfen Sie sich darauf nicht ausruhen. Gutes Usability hat genauso viel mit den Inhalten zu tun wie mit dem Design. Die wichtigste Faustformel für inhaltlich gute Usability: Lassen Sie alles Unnötige weg. Darunter fallen unnötige Wörter ebenso wie sinnlose Texte a la "Willkommmen auf unserer Homepage. Wir freuen uns dass Sie da sind". Bediensungsanleitungen für Websites werden übrigens auch selten gelesen - sie helfen Ihnen also nicht weiter, wenn Ihre Website nicht per se intutiv ist.

 

 Warum Accessibility wichtig ist - immer

Als Webdesigner werden Sie leider häufig auf Unverständnis stoßen und von vielen Kunden Sätze zu hören bekommen wie "Blinde Menschen gehören nicht zu meiner Zielgruppe" Eine solsche Einstellung ist aus einer ganzen Reihe von Gründen problematisch:

  • Sie ist arrogant, weil sich niemand sicher sein kann, von einer Behinderung verschont zu bleiben.
  • Sie ist kurzsichtig, weil Suchmaschinen bei ihre Indexierung von Inhalten sehr viel mit blinden Nutzern gemain haben.
  • Sie basiert auf der sachlich flaschen Annahme, dass Behinderungen nur einzelne Menschen beträfen, jedoch nicht alltäglich seien. Die letzte Aussage  möchte ich wein wenig erläutern. Wenn ich einmal genau darüber nachdenke, fallen mir sehr viele Situationen im täglichen Leben ein, in denen ich auf die Vorteile des Accessibility zurückgreife. Manchmal stelle ich Text zum Lesen auf "Weiß auf Schwarz". weil mich Schwarz auf Weiß zu sehr blendet - besonders aband ist das der Fall, während ich tagsüber gerne die hellere Variante wähle. Manchmal lasse ich mir den Text per Sparachausgabe vorlesen - sei es, weil ich gerade Auto fahr oder weil ich meine Augen entspannen möchte. Mannchmal kann ich eine Website nut eingeschränkt bedienen . beispielsweise weil ich einen Säugling auf dem Arm halte und mit der anderen Hand auf dem Smartphone einen winzigen Senden-Button aktivieren möchte. Vielleicht geht es Ihnen ähnlich.

Accessibility hat also nicht nur etwas damit zu tun, behinderten Menschen Zugang zu einer Website zu ermöglichen, sondern auch, seine Nutzer micht Achtung zu behandeln und ihnen die Flexibilität zu ermöglichen, die sie sich von einer Website wünschen. Eine barrierefreie Websites hilft allen Nutzern gleichermaßen.

 

 

Webdesigner kennen das Web

Webdesigner kennen das Web

Wenn Sie sich an die beschriebenen Mittel halten, haben Sie eine gute Chance, auf richtig tolle Ideen zu kommen. Doch sind Sie mit einer Idee nicht am Ende Ihrer Arbeit - Sie müssen nämlich stets bedenken, dass Sie für das Internet arbeiten. Ihre Idee muss also den Besonderheiten des Netzes standhalten.

Das Web ist nicht aus Papier |  Falls Sie schon Erfahrungen mit der Gestaltung von Printprodukten gesammelt haben, sollten Sie sich vergegenwärtigen, dass das Web eben nicht aus Papier ist. Das klingt trival, hat aber große Folgen. Beim Print-Design arbeiten Sie mit einer definierten Seitengröße. Ihre Aufgabe als Designer liegt in der Kontrolle: Durch überlegten Einsatz von Gestaltungsmitteln stellen Sie sicher, dass alle relevanten Informationen gut gelesen werden können. In gewisser Weise denekn Print-Designer also von außen (den Seitenrändern) nach innen (den Inhalten, die auf einer Seite untergebracht werden müssen) - sobald es zu viele Inhakte werden, wird eine weitere Seite eingefügt. Die fähigkeit so zu denken, macht den Print-Designer erfolgreich.

Mit der Entstehung des Webs haben Designer dieses Denken auf das Nerz übertragen. Spuren davon gibt es noch immer an unserem Sprachgebraucg: Wir sprechen noch immer von Webseiten, legen und Lesezeichen (Bookmarks) ab oder teilen Artikel per Pagination in verschiedenen Seiten auf.

Diese Metaphern waren lange Zeit gar nicht so schlecht, denn sie haben uns geholfen, das damals noch junge Medium besser zu verstehen und Berührungsängste abzubauen. Nun ist das Web bereits bald 30 Jahre alt und zu etwas völlig Eigenständigem geworden. An allen möglichen Stellen beginnen unsere Papier-Metaphern im Weg zu sein. Breite und Höhe des Dokuments sind unbekannt und hämgen von Gerät und Nutzer ab. Farben sehen auf unterschiedlichen Geräten ganz anders aus, Bilder und Videos können abeschaltet werden. Ja wir wissen nicht einmal, ob das Dokument gelesen ider angehört wird. Kurz gesagt: Im Web liegt die Kontrolle beim Nutzer - Flexibilität ist das Gebot der Stunde.

 

 

Performance-Ladezeit

Performance: Ladezeiten im Griff

Zu guter Usabillity und Accesibility gehören auch möglichst kurze Ladezeiten. Nutzer sind im Internet eher ungedultig und haben wenig Verständnis für langsame Websites. Zum Glück gibt es einige Techniken, die Sie zur reduzierung der Ladezeit einsetzen können. Performance ist daher ein fundumentaler Bestandteil der User Experience.

Performance als Designer-Entscheidung

Um der immer steigenden Bedeutung von Performance rechnung zu tragen, hat der Web-Entwickler Tim Kadlec die Idee des Performance-Budgets vorgeschlagen. Dabei geht es darum, performance-relevante Messwerte möglichst früh im Projekt als zentrale Aspekte zu definieren - jede Design-Entscheidung hat Auswirkungen auf die Wesite-Performance. Damit vermeiden Sie, Performance nur ganz am Ende eines Projektes in den Blick zu nehmen, wenn viele relevante Entscheidungen bereits getroffen wurden.

In der Praxis kann das si aussehen, dass Sie einen festen Richtwert festlegen, der nicht überschritten werden darf. Es gibt verschiedene Möglichekeiten, ein Performance-Budget zu definieren:

  • bassierend auf dem Browser: Dieser Seite soll die Gesatmtgröße von 400 Kb nicht überschreiten und maximal 15 Requests azsführen.
  • bassierend auf der User Experience: Unsere Seite soll eine Ladezeit von unter 1,5 Sekunden (bei DSK 16.000) haben.
  • bassierend auf dem Wettbewerb: Unsere Seite soll 20% schneller laden als die unserer Mitbewerber.

 Sinvoll ist es auch, das Performance-Budget in kleinere Bausteine zu unterteilen. So können Sie beispielsweise festlegen, das alles eingesetzen Webfonds zusammen maximal 100 Kb groß sein dürfen.
Der Vorteil eines performance-Budgets liegt darin, dass Sie die Auswirkungen von Design- und Content-Entscheidungen auf die Performance möglichst früh diskutieren können. Soll ein neues Feature eingabut werden (z.B ein weiteres Carousel), das die festgelegte Grenze überschreitet, muss optimiert werden oder ein anderes Feature weichen. Damit wirken Sie dem Phänomen des >Creep< entgegen. Im Laufe der Zeit werden immer wieder neue Funktionen eingeführt . nach und nach geht damit die Performance in den Keller.

Informationsarchitecktur festlegen

Gutes Webdesign - Informationsarchitecktur festlegen

Die Informationsarchitektur kümmert sich um die Anordnung und Benennung von Inhalten mit dem Ziel, dass Nutzerinnen diese möglichst problemlos finden können. Sie sollten jederzeit wissen, wo sie sind, was sie gerade gefunden haben und was sie erwarten können. Informationsarchitektur liegt damit in der Schnitstelle zwischen Nutzer, Content sowie Kontext.
Und woran erkannt man eine gute Informationsarchitektur?

Man unterscheidet dabei zwischen verschiedenen Bereichen:

  • Startseite: Bietet sie unterschiedliche Wege, um zu einem Inhalt zu gelangen? Werden die besten dieser Wege besonders hervorgehoben? Gibt es den Besucherinnen Orientierung, worum es auf der Website geht? Gibt es Unterstützung für Nutzer, die häufiger hier sind und bereits wissen, wonach sie suchen?
  • Suche: Ist die Suchfunktion einfach zu finden und überall entsprechend der Erwartungen platziert? Ist die Suchfunktion einfach zu benutzen, und erlaubt sie das Verfeinern der Ergebnisse? Werdeb Hilfsmittel verwendet, etwa eube Rechtschreibkorrektur?
  • Suchergebnisse: Wir bei der Suche verdeutlicht, wonach sowie in welchen Bereichen gesucht worden ist und wie viele Ergebnisse erzielt wurden? Kann eine Besucherin die angezeigetn Ergebnisse verstehen?
  • Navigation: Kann man angenehm und zielgerichtet durch due Seite navigieren? Während Informationsarchitektur definiert, wie Inhalte organisiert und benannt sind, legt die Navigation fest, wie und wo sie erreicht werden können.
  • Kontext: Ist dem Benutzer jederzeit bewussr, auf welcher Seite oder in welchem Bereich der Website er sich befindet? Gibt es weiterfüjhrende Links, und sind diese eindeutig benannt?

Zu einer guten Informationsarchitektur gehört auch, auf konsistente und nachvollziehbare Organisationsprinzipien zu achen. So lassen die Inhalte beispielsweise nach Art (>Urlaub auf dem Bauernhof<), Ort (Urlaub in Bayern) oder Zielgruppe (Urlaub für Familien) gliedern.
Am besten visualisieren Sie die Informationsarchitektur Ihrer Website nach Einfachkeit, jede Seite sollte einen kurzen Namen bekommen und mit wennigen Klicks leicht erreichbar sein.