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Geschrieben von: Administrator
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Sonntag, den 28. September 2008 um 09:45 Uhr |
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Um möglichst schnell eingehende Links zu bekommen, wandern zahlreiche Webautoren von Webseite zu Webseite auf der Suche nach Gästebüchern und Weblogs. Beide Typen erlauben Besuchern das Hinterlassen von Nachrichten, in Form von Kommentaren, Grüßen oder Ähnlichem. Beim Blog- oder Gästebuch Spam ist die primäre Absicht allerdings nicht, an einer Diskussion zu beteiligen oder Grüße zu hinterlassen, sondern einen Inbound-Link auf die eigene Website zu generieren.
Die Etablierung einiger weniger Gästebuch- und Weblog-Tools hat zu einer gewissen Vereinheitlichung beigetragen. Allerdings öffnete dies auch findigen Spammern Tür und Tor für den Einsatz automatischer Scripte , die das Web nach Möglichkeiten durchsuchten , vorgefertigte Einträge zu platzieren. Auf diese Weise war es binnen weniger Stunden möglich , tausende Inbound- Links zu generieren. Die Reaktion der Suchmaschinen lies nicht lange auf sich warten. Im Januar 2005 führte Google ein Attribut für Verweise ein. Links mit dem Zusatz rel="nofollow'' werden seither nicht mehr in die Pagerank- Bewertung mit einbezogen. Zahlreiche Blog- Anbieter zogen mit und implementierten dieses Attribut standardmäßig für alle Verweise in Kommentaren. Natürlich hat dies auch einen kleinen bitteren Beigeschmack: Denn nicht immer ist ein Link in einem Kommentar primär zur Suchmaschinen- Optimierung platziert, sondern als Hinweis auf eine weitere Quelle zum diskutierten Thema. Hier spräche nichts dagegen, dass diese Seite einen entsprechenden Pagerank erhalten würde. Aus diesem Grund sind viele Weblog-Autoren dazu übergegangen, das Attribut nicht zu verwenden, sondern das automatische Eintragen technisch, z.B. durch ein Captcha, zu unterbinden (siehe mein Blog) und die Kommentare regelmäßig durchzusehen und gegebenfalls zu löschen. |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Januar 2009 um 17:03 Uhr |